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Pflegetipps

Pflegetipps

Für die Gesundheit Ihres Norwich-Welpen ist die richtige Pflege unerlässlich. Nach dem Motto „was Hänschen nicht lernt, lernt Hans nimmermehr“ ist es wichtig, schon den Welpen daran zu gewöhnen. Das geschieht zunächst spielerisch und nur für kurze Zeit. Kämmen, Zähne gucken, Öhrchen kontrollieren ... Stellen Sie Ihren Welpen täglich auf einen Tisch mit rutschfester Unterlage. Sie müssen nicht unbedingt einen extra Trimmtisch kaufen, eine rutschfeste Matte auf einem festen, soliden Tisch tut es genauso. Wie Ihr Norwich richtig getrimmt wird, haben wir bereits unter „Der Norwichterrier“ beschrieben.

Die rauhaarigen Terrier, dazu gehören die Norwiches, unterliegen keinem normalen Fellwechsel; die abgestorbenen Haare fallen nicht selbstständig aus. Insoweit haaren rauhhaarige Terrier kaum. Wer werden also Ihre Freude an einem (fast) Hundehaar-freien Haushalt haben. Damit Haar und Haut gesund bleiben, müssen die abgestorbenen Haare per Hand aus der Haut entfernt werden. Dabei werden die alten Haare aus der Haut gezogen. Dass dies nicht mit einer Schermaschine erfolgen kann, die die Haare nur abschneidet, ist damit klar. Mit einer Schermaschine schneidet man die Haare ab; beim Trimmen werden die alten Haare aus der Haut gezogen. Unterbleibt das Trimmen, leiden nicht nur die schönen Fellfarben und die harte Struktur, sondern das Fell isoliert nicht mehr optimal; und meist führt ein dauerhaftes Scheren auch zu Hautirritationen, die nicht nur kostspielig, sondern meist auch sehr langwierig und schmerzhaft für den Hund sind.

Entgegen der Aussage mancher Hundesalons: Nein, es ist für die Hunde nicht schmerzhaft - aber viel anstrengender und aufwändiger für den Groomer! Wir emfehlen daher , lieber Züchter und Aussteller zu kontaktieren, weil diese meist wirklich trimmen können.

Es ist gar nicht so schwer, eine gute Trimm-Adresse zu finden. Die erste Regel: Sie liegt selten gleich um die Ecke, doch glauben Sie mir: Der Weg dorthin lohnt sich. Gerne können Sie uns kontaktieren. Wir sind behilflich, geeignete Adressen in Ihrer Umgebung zu finden. Oder Sie fragen bei der Ortsgruppe des Klub für Terrier in Ihrer Nähe nach. In der Regel kann man Ihnen dort gute Salons empfehlen, die sich mit der richtigen Pflege von Terrier-Haaren auskennen, oder nennt Ihnen Züchter, die einen Trimm-Service anbieten. Die Ortsgruppen sind unter www.kft-online.de aufgelistet.

Die Ohren

Kontrollieren Sie regelmäßig Ohrmuschel und äußeren Gehörgang Ihres Welpen. Beide sollten sauber und ohne Rötungen sein. Überschüssiges Ohrenschmalz können Sie mit einem feuchten Tuch (um den Finger gewickelt) heraus wischen. Bitte „pulen“ Sie nicht mit Wattestäbchen in den Ohren; Sie schieben das Ohrenschmalz nur noch tiefer in den Gehörgang. Ohrentzündungen machen sich schnell bemerkbar. Die Hunde schütteln häufig den Kopf bzw. halten den Kopf schief und kratzen sich an den Ohren. Oft sieht man einen schwarzen Belag – es riecht auch scheußlich. Eine solche Entzündung gehört in die Hände des Tierarztes. Es gibt im Fachhandel auch Ohrreiniger zu kaufen. Unserer Erfahrung nach sind diese Mittel überflüssig.

Die Augen

Achten Sie darauf, dass Ihrem Norwich keine Haare ins Auge hängen und diese reizen. Überschüssiges Sekret („Schlaf“ in den Augen) kann man vorsichtig mit einem Tuch entfernen. Eine Bindehautentzündung, vermehrter Tränenfluss und eitriges Sekret muss der Tierarzt behandeln

Die Krallen

Sie „pflegen“ sich normalerweise von selbst, das heißt, durch das Laufen auf festem Grund wetzen sich die Krallen ab. Ist der Untergrund weich, können die Krallen auch zu lang werden, so dass man sie kürzen muss. Unbedingt regelmäßig kürzen müssen Sie den so genannten „Daumen“ an den Vorderpfoten. Lassen Sie sich unbedingt von Ihrem Tierarzt zeigen, wie es geht, bevor Sie selbst zur Krallenzange greifen. Norwich Terrier haben schwarze Krallen. Das Blutgefäß ist von außen nicht zu erkennen. Zwickt man die Kralle zu kurz ab, tut das Ihrem Norwich weh und blutet.

Die Ballen brauchen in der Regel keine Pflege; außer vielleicht im Winter, wenn sie durch Streusalz besonders strapaziert werden. Wählen Sie nach Möglichkeit ungestreute Spazierwege aus. Bevor es ins Freie geht, kann man die Ballen mit Hirschtalg einreiben; nach dem Spaziergang spülen Sie die Pfoten gründlich mit Wasser aus. Gut abtrocknen!
Ist es trotzdem zu eingerissenen Ballen und Entzündungen gekommen, brauchen Sie speziellen Pfotenbalsam, den Sie beim Tierarzt erhalten. Herkömmliche Wundsalben sind nicht geeignet, da sie das Ballenhorn aufweichen und dadurch noch empfindlicher machen.

Baden

Kämmen Sie Ihren Norwich regelmäßig, und entfernen Sie so Staub und Schmutz, ist unserer Erfahrung nach ist ein Vollbad nicht notwendig. Es sei denn, Ihr Norwich hat sich in „Unsäglichem“ gewälzt. Unsere Hunde lieben Rehsch… Sparen Sie sich das Geld für teure Spezialshampoos. Ein gutes, rückfettendes Baby-Shampoo tut es in diesem Fall genauso.

Niederläufige Hunde wie unsere Norwiches kommen manches Mal sehr schmutzig nach Hause, etwa wenn die Wege vom Regen aufgeweicht sind. Dann stellen wir die Hunde in die Badewanne und brausen Beine und Bauch mit warmen Wasser gründlich ab. Ohne Shampoo, das braucht es nicht. Gründlich frottieren und dann ab ins warme, zugfreie Wohnzimmer.

Die Zähne

Der Welpe bekommt seine ersten Zähne im Alter von vier bis sechs Wochen. Der Zahnwechsel zum bleibenden Gebiss erfolgt dann mit fünf bis sieben Monaten und vollzieht sich in der Regel problemlos. Achten Sie auf peristierende Milchzähne; meist machen die oberen Canini (die oberen „Fangzähne“) Schwierigkeiten. Dann gleiten die bleibenden Zähne am Milchzahn vorbei anstatt ihn hinauszuschieben (Foto). Sitzen die Milchzähne „bombenfest“, müssen sie notfalls vom Tierarzt gezogen werden; denn in den Zahnzwischenräumen setzen sich Futterreste fest und können Karies verursachen. Außerdem braucht der neue, bleibende Zahn Platz, um an die richtige Stelle "rutschen" zu können; ansonsten droht eine Gebissfehlstellung.

Lassen Sie Ihren Welpen nicht wild an Tüchern oder ähnlichem zerren oder reißen. Das gilt vor allem in der Phase des Umzahnens, also dem Wechsel vom Milchgebiss zu den bleibenden Zähnen. Ober- und Unterkieferknochen und Zähne sind noch nicht gefestigt; Zahnfehlstellungen können die Folge sein. Besser sind Ochsenziemer, Markknochen etc., an denen Ihr Welpe ausgiebig herumnagen kann.

Auch Hunde können an Parodontitis und Karies erkranken. Dagegen hilft nur eines: regelmäßiges Zähneputzen mit speziell für Tiere hergestellten Zahnbürsten- und Pasten (die billigere Variante: Schlämmkreide und eine um den Finger gewickelte Mullbinde). Üben Sie das schon mit Ihrem Welpen. Lassen Sie die Zähne Ihres Hundes regelmäßig vom Tierarzt kontrollieren, etwa beim jährlichen Impftermin. Fortgeschrittene Zahnfleischentzündungen müssen unbedingt behandelt werden, denn die Plaquebakterien können sich im ganzen Körper verteilen und andere Krankheiten auslösen: Herzbeschwerden oder etwa Magen-Darm-Erkrankungen.