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Liebeserklärung

Bereits 2008 hat mir Henleys Frauchen einmal ein kleines Büchlein mit schönen Tiergedichten geschenkt, welches sie herausgegeben hat.
Gewidmet ist der Band „Allen Norfolk- und Norwich-Terriern in der ganzen Welt – in der Vergangenheit, jetzt und in der Zukunft – und für die Freundschaften, die sie geschmiedet haben.“

Enthalten ist unter anderem dieses Gedicht von Johannes Kühn über den Terrier. Vielen Dank an Frau Dittgen, dass ich das Gedicht auf meiner Homepage veröffentlichen darf.

Der Terrier

Flink,
trotz kleiner Füße umkreist er seinen Herrn,
frisst sein Hundefutter wie ein Fürst,
beugt sich vor niemand,
selbstbewusst an jedem Platz, den er hat
unter dem Tisch,
in seiner Kiste
und auf den Wegen der Wanderungen
an grüner Leine.

Ohne Angst bellt er nach großen Hunden,
nach den Mücken unter dem Lampenschirm
und raufenden Jungen,
den Mann mit der Mütze
mag er nicht,
wie kann er hopsen,
Pfötchen geben,
sich auf dem Rücken wälzen!

Er schnuppert wild
nach tausend Gerüchten in seinem Geheg,
dem Hof. Er gräbt nach Mäuselöchern
im Wiesengras und findet immer wieder
die reiche Luft
mit ihren Düften, daran zu riechen,
sie durchsaust er,
sie zieht er ein
und hängen lässt er die Zunge oft.

Jahr um Jahr
liefert er nichts als ein friedliches Geläuf,
das sehn gern seine Leute,
sie sehn gern sein Fell,
das rostig rot ist
wie ein Stück Erz,
das alt wird unter Regengüssen.

Diese kleine Majestät
will umworben sein
von streichelnden Händen,
diese gibt es für ihn noch jeden Tag,
mal von dem und von dem,
mal von mir.

Johannes Kühn